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Inhaltsbeschreibung

 

In Johannes 5, 39 sagt Jesus: Ihr suchet in der Schrift, denn ihr meint, Ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeugt. (Luther 1912)

                

                 Philosophisches Prinzip: Eine Wahrheit muss in sich selbst immer  

                 widerspruchsfrei sein, bzw. eine Lehre, die sich selbst widerspricht kann

                 unmöglich wahr sein.

 

Mit der Schrift oder den Schriften ist der Tanach gemeint, die hebräische Bibel oder das Alte Testament.

Finden wir dort „nur“ Prophezeiungen auf ihn oder gibt es weitere Hinweise auf Jesus? Gibt es gar einen prähistorischen Jesus? Hat er etwas mit dem mehrmals erwähnten „Engel des Herrn“ zu tun?

 

 

Gliederung:

 

1. Neutestamentliche Belegstellen (Auswahl)

 

Johannes 5, 45 - 47: Mose hat von mir geschrieben

Johannes 8, 56ff Abraham sah meinen Tag   

1. Petrus 1, 10 + 11: Geist Christi in den Propheten

Hebräer 1,2: durch welchen er die Welt gemacht hat

Offenbarung 3, 14: Anfang der Kreatur 

 

Matthäus 22, 42 - 45 Davids Herr

Johannes 5, 39: Sucht in der Schrift

Johannes 6, 38: Vom Himmel gekommen

Johannes 7, 28 + 29: Ich bin von ihm

Johannes 8, 23: nicht von dieser Welt

Johannes 10, 30: Ich und der Vater sind eins                                                                                  

1.Timotheus 1, 15: In die Welt gekommen                                                               

1.Timotheus 2, 3: Gott, unserem Heiland                                                                 

1.Timotheus 3, 16: Gott ist offenbart im Fleisch 

2.Timotheus 1, 9: Vor der Zeit der Welt

Titus 1, 3: Gott unser Heiland

Titus 2, 13: Gott und Heiland Jesu Christi

Titus 3, 4: Gott unser Heiland

 

 

2. Sprachlicher Exkurs 

 zeugen = martürousai μαρτυρουσαι

vgl. auch Seminar Gottesbild im Judentum…

 

JHWH und Jeschua

 

JHWH 

Es gibt weder in der Tora, noch in den Propheten, auch nicht im neuen Bund einen Hinweis auf die richtige Aussprache: Jehowa, Jawä…

Das Tetragram  JHWH enthält die Wurzel hjh des Verbes sein

In dem Namen Jesus (Jeschua) ist der Name des Gottes Israels (JHWH) enthalten. (Vgl. 2 Mo 23, 20-21)

 

3. „Engel des Herrn“

2. Mose 3 (Berufung Moses)

Vers 2: Engel des Herrn

Vers 4: Gott (Elohim) sprach aus dem Busch

Vers 14: Ich werde sein…

Der Engel agiert und reagiert als Gott selbst.

2. Mose 13f (Auszug aus Ägypten)

Vers 21: und JHWH ging des Tages…

14, 19: Engel  (Malach) Gottes

Auch hier wird ein Engel mit Gott gleichgesetzt.

 

4. Fünf Bücher Mose

Wer besuchte Abraham?

1 Mo 12,7: und JHWH erschien dem Abram

1 Mo 15, 1: und das Wort-JHWH erschien dem Abram

1 Mo 17, 1: und JHWH erschien dem Abram

und weitere 

Überall wo in den Übersetzungen „erschien“ steht, steht im Hebräischen die Passivform des Verbes ra’ah. Ra’ah bedeutet in seiner Ursprungsform „sehen“. 

Wörtlich könnte auch übersetzt werden „und JHWH wurde von Abram gesehen“

1 Mo 18 + 19: der Besuch der Drei bei Abraham und die Zerstörung Sodoms

Der Herr und Engel (19,1)

 

5. Die Geschichtsbücher

Josua 5, 13 - 15

Fürst über das Heer des Herrn (JHWH-Heer-Führer, Oberbefehlshaber)

Josua fiel auf sein Angesicht und betete an. Vgl. 2 Mo 20,5 Bete sie nicht an

 

6. Die Propheten

Daniel 7, 13 + 14 Menschen Sohn

Vers 14 vgl. Mt 28, 18